«Schweizerisches Zentrum für Rettungs-, Notfall- und Katastrophenmedizin (SZRNK)» – ein eigenständiges, neutrales, national und international ausgerichtetes Kompetenzzentrum für Rettungs-, Notfall- und Katastrophenmedizin.

Ziel des Trägervereins ist es, Lehre und Forschung sowie Weiter- und Fortbildung im Fachbereich der Rettungs-, Notfall- und Katastrophenmedizin zu stärken. Das SZRNK soll sich zu einer Plattform entwickeln, die eine nationale und internationale Vernetzung fördert und dadurch mithilft, tragfähige Konzepte zur erfolgreichen sanitätsdienstlichen Bewältigung von Grossereignissen und Katastrophen zu implementieren.

Aus-, Weiter- und Fortbildung

Im Medizinstudium an der Universität Basel werden seit einigen Jahren systematisch die Grundlagen der Rettungs-, Notfall und Katastrophen­medizin in einem definierten „Curriculum Notfallmedizin“ vermittelt. Damit wird Verständ­nis für einen symptom­orien­tierten Zugang zu kritisch kranken Patienten aufgebaut und die Grundlage für eine effiziente Initialversorgung von potentiell vital gefährdeten Patienten vermittelt. Dabei sollen insbesondere die speziellen Umstände der Not­fall­ver­sorgung ausserhalb des Spitals Berücksichtigung finden. Dozenten und Instruk­toren des SZRNKs sind an diesem Curri­culum massgeblich beteiligt und stellen damit die Kontinuität in diesem Spezial­gebiet zwischen akademischer Lehre einerseits und „postgraduate“ Weiter- und Fort­bildung andererseits sicher.

Das Weiter- und Fortbildungs­angebot Sanitätsdienstliche Führung Grossereignis (SFG) offeriert Basis- und Spezial­kurse für Leitende Notärzte und Einsatz­leiter Sanität. Das entsprechende Curriculum wird im Auftrag des Koordinierten Sanitätsdienst (KSD) angeboten.

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Terminologie Rettungs-, Notfall- und Katastrophenmedizin

Terminologie Rettungs-, Notfall- und Katastrophenmedizin

Einheitliche Begriffe und Kenntnis ihrer Definitionen sind wichtig für eine gute Koopera­tion und Voraus­setzung für eine erfolgreiche Bewältigung von Grossereignissen.

Die Schweizerische Gesellschaft für Notfall- und Rettungs­medizin (SGNOR) hat die Initiative ergriffen, ein web-basiertes Begriffs­lexikon in vier Sprachen zu erstellen und öffentlich zugänglich zu machen. Begriffe aus existie­renden Begriffs­samm­lungen werden nur im Rahmen ihrer Über­setzung bearbeitet; die ursprüng­lichen „Begriffs-Owner“ werden jeweils darüber informiert.

Terminologie Rettungs-, Notfall- und Katastrophen­medizin ist eine Dienstleistung des SZRNK im Auftrag der SGNOR.

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Register Notfalldaten Schweiz

Die meisten Notfallsituationen des Alltags entwickeln sich typischerweise ausserhalb des Spitals. In der Schweiz sind über 100 Rettungsdienste für die professionelle Initialversorgung zuständig. Für eine ernsthafte Qualitätskontrolle und Outcome-Forschung sind wir darauf angewiesen, die präklinischen Kenndaten verlässlich zu dokumentieren, Erfassungs-Standards zur Verfügung stellen und mit relevanten Outcome-Parametern assoziieren zu können.

Das hierfür entwickelte Register ist ein Projekt der Partner KSD, SGNOR, IVR und assoziierter Partner. Die Fachkom­mission Register Notfalldaten Schweiz des SZRNK bearbeitet Detailfragen im Auftrag der Projektgruppe.

Forschung

Fragen der Versorgungs­ef­fizienz, der Effekt von prähospitalen Intervention auf das Outcome und die Entwicklung von Kenndaten der Qualitätssicherung stehen im Zentrum des wissenschaftlichen Interesses des SZRNK. Das Zentrum fördert dazu die nationale und internationale Vernetzung im genannten Forschungsgebiet. Zu diesem Zweck entwickelt das SZRNK Workarounds und stellt Tools zur Verfügung, die eine effiziente Kollaboration fördern.

Das SZRNK will als Plattform zusammen mit interessierten Partnerorganisationen die Rettungs-, Notfall- und Katastrophenmedizin einer besseren wissenschaftlichen Legitimation zuführen.

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